Neue Kolben-Membranpumpen der 5er Baureihe

(pressebox) Immenhausen, 11.02.2011 – Die Basis dieser neuen Baureihen bilden die neu konstruierten Hubgetriebe der Baureihe 510.1 und 511.1, die als Verstellexzentergetriebe konzipiert wurden.

Verstellexzentergetriebe für die genaue Dosierung bei großen Förderleistungen und hohen Drücken

Das Verstellexzentergetriebe ermöglicht eine lineare und genaue Hublängeneinstellung und somit eine sehr genaue Dosierung. Aus einem optimierten Bewegungsablauf, auch bei Teilhubbetrieb, resultiert eine Minimierung des Verschleißes und der Geräuschemission gegenüber herkömmlichen Hubgetrieben, insbesondere im höheren Förderleistungs- und Druckbereich.

Ein Verstellexzentertriebwerk unterscheidet sich von einem herkömmlichen Geradschubkurbeltrieb dadurch, dass der Exzenter radial verstellbar ist. Die Hublänge kann präzise eingestellt werden. Der Hub ist hierbei von 0 % – 100 % stufenlos über ein Handrad mit Prozentanzeige oder einen Stellmotor justierbar. Die Reproduzierbarkeit der Einstellung ist besser 1%.

Anpassungsfähig und für ein breites Einsatzspektrum geeignet

Der Arbeitsbereich der neuen Kolben-Membranpumpen liegt bei der Baureihe 510.1 zwischen 65 l/h bis 1.300 l/h bei bis zu 200 bar Gegendruck. Die Baureihe 511.1 erreicht Werte zwischen 100 l/h bis 1.900 l/h bei bis zu 220 bar. Mit diesen Leistungsdaten sind die neuen Kolben-Membranpumpen für ein breites Einsatzspektrum geeignet. Aufgrund der variablen Kombinationsmöglichkeiten können die Pumpen auch an eine Vielzahl von weiteren Aufgaben in der Dosiertechnik angepasst werden.

Ein Höchstmaß an Betriebssicherheit

Diese Pumpen bieten in jedem Einsatzbereich ein Höchstmaß an Sicherheit. Die Kolben-Membranpumpen sind standardmäßig mit einem werkstofftechnisch hochwertigen Mehrlagenmembransystem ausgestattet, das eine sichere Membranüberwachung gewährleistet.

Zudem wird die Pumpe selbst durch ein internes Ausgleichsventil geschützt. Primär sorgt dieses Ventil für die optimale Menge an Hydraulikflüssigkeit im Hydraulikraum. Ein positiver Nebeneffekt des Ventils besteht in der Begrenzung des Überdrucks im Arbeitsraum der Pumpe. Dabei öffnet das Ventil bei zu hohem Druck und lässt die Hydraulikflüssigkeit in den Vorratsbehälter strömen. Während des folgenden Saughubs öffnet das Ausgleichsventil und die fehlende Menge an Hydraulikflüssigkeit strömt wieder zurück.

Aufgrund der zuvor genannten Vorteile eignen sich die sera Kolben-Membranpumpen für den Einsatz in einem sehr großen Spektrum. Das reicht von Dosieraufgaben in der Nahrungsmittelindustrie bis zu Anwendungen in der Pharmazie oder Petrochemie.

Optional auch mit ATEX-Zulassung oder Konformität gemäß API 675 verfügbar

Um den Einsatz in der Erdöl-fördernden und -verarbeitenden Industrie zu ermöglichen werden diese Pumpen optional für den explosionsgeschützten Bereich als auch nach API Standard 675 verfügbar sein. Letzteres wird insbesondere durch die formschlüssige Verbindung der einzelnen Bauteile ermöglicht.

Umfangreiches Zubehör rundet das Konzept ab

Es gibt ein umfangreiches dosiertechnisches Zubehör, das auf die Anforderungen der Endanwender und der Pumpe zugeschnitten ist. Insgesamt stellen die neuen sera Kolben-Membran-pumpen der Baureihen 510.1 und 511.1 ein rundum stimmiges Konzept dar. Mit diesem erfüllt sera auch zukünftig die gewohnt hohen Anforderungen an Genauigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit.